Categorie: Rezension

Priscilla: Das Dunkle im vermeintlichen Glanz

Basierend auf der Biografie Elvis & Me zeichnet die Regisseurin Sofia Coppola ein einfühlsames Porträt von Priscilla, der Frau des Weltstars Elvis Presley. Auf subtile Weise versteht es Coppola, sämtliche Facetten – das Strahlende, das Düstere und all die Nuancen dazwischen – in der Beziehung zwischen Priscilla und dem King of Rock ‘n’ Roll einzufangen. Eine Filmrezension von Juliania Bumazhnova.

FURIOS mit Ausrufezeichen

Sie kann passiv, offen oder impulsiv daherkommen. Sie wird verdrängt, geleugnet und vertuscht: Mit der eigenen Wut setzen sich die meisten nicht auseinander. Das Theaterstück „FURIOS!“ am Heimathafen Neukölln widmet der unbeliebten Emotion einen ganzen Abend. Constanze Baumann berichtet.

Leben deine Nachbarn noch? Schau lieber mal nach!

Oben Erde, unten Himmel offenbart, wie unsere Welt Kopf steht und die Verwesung unserer Gesellschaft kein metaphorisches Phänomen mehr ist. Die Autorin Milena Michiko Flašar zeigt uns, wieso Unnahbarkeit auf Dauer zur Gefahr wird. Eine Rezension von Nadia Jusufbegovic.

Wonderländ

Im Theater im Kino fand Anfang Februar die Premiere von Wonderländ, einer Adaption von Alice in Wonderland, statt. Die Regie führten zwei Studentinnen der FU. Alexandra Enciu hat mit einer der Regisseurinnen gesprochen.

Femizide im Namen Gottes

In Ali Abbasis Film Holy Spider wird ein einfacher Familienvater aus Mashhad – einer Stadt im Nordosten des Iran – zum Serienmörder. Abgesehen hat er es auf die Sexarbeiterinnen der Stadt. Eine Rezension von Alessa Voßkamp.

Bones and All: Who are we to judge?

Bones and All zeigt die jungen Kannibalen Maren und Lee auf einem blutigen Roadtrip durch den Mittleren Westen der USA. In einer bizarren Mischung aus Splatterfilm und Coming-of-Age Romanze erzählt Regisseur Luca Guadagnino vom Dilemma derer, die nach einem Platz in einer Welt suchen, in der es keinen für sie gibt. Eine Rezension von Anja Keinath.