Basierend auf der Biografie Elvis & Me zeichnet die Regisseurin Sofia Coppola ein einfühlsames Porträt von Priscilla, der Frau des Weltstars Elvis Presley. Auf subtile Weise versteht es Coppola, sämtliche Facetten – das Strahlende, das Düstere und all die Nuancen dazwischen – in der Beziehung zwischen Priscilla und dem King of Rock ‘n’ Roll einzufangen. Eine Filmrezension von Juliania Bumazhnova.
Categorie: Rezension
Past Lives: Nicht realisierbare Träume, Akzeptanz und die kostbare Wirklichkeit
Die Amerikanerin Nora Young mit koreanischen Wurzeln lebt in New York und führt ein glückliches Leben mit ihrem liebevollen Mann Arthur. Doch als sie ihre Kindheitsliebe Hae Sung in New York besucht, wird eine tiefe Verbindung wiedererweckt, die ihr Leben auf den Kopf stellt. Eine Filmrezension von Juliania Bumazhnova
FURIOS mit Ausrufezeichen
Sie kann passiv, offen oder impulsiv daherkommen. Sie wird verdrängt, geleugnet und vertuscht: Mit der eigenen Wut setzen sich die meisten nicht auseinander. Das Theaterstück „FURIOS!“ am Heimathafen Neukölln widmet der unbeliebten Emotion einen ganzen Abend. Constanze Baumann berichtet.
Leben deine Nachbarn noch? Schau lieber mal nach!
Oben Erde, unten Himmel offenbart, wie unsere Welt Kopf steht und die Verwesung unserer Gesellschaft kein metaphorisches Phänomen mehr ist. Die Autorin Milena Michiko Flašar zeigt uns, wieso Unnahbarkeit auf Dauer zur Gefahr wird. Eine Rezension von Nadia Jusufbegovic.
Bring back the Guillotines: Superyachten von Grégory Salle
Triangle of Sadness goes suhrkamp: In Superyachten – Luxus und Stille im Kapitalozän arbeitet sich der französische Soziologe Grégory Salle an den Schiffen der Superreichen ab und legt die zerstörerischen Facetten des Kapitals offen. Eine Rezension von Anja Keinath.
Wonderländ
Im Theater im Kino fand Anfang Februar die Premiere von Wonderländ, einer Adaption von Alice in Wonderland, statt. Die Regie führten zwei Studentinnen der FU. Alexandra Enciu hat mit einer der Regisseurinnen gesprochen.
Femizide im Namen Gottes
In Ali Abbasis Film Holy Spider wird ein einfacher Familienvater aus Mashhad – einer Stadt im Nordosten des Iran – zum Serienmörder. Abgesehen hat er es auf die Sexarbeiterinnen der Stadt. Eine Rezension von Alessa Voßkamp.
Die Gezeiten gehören uns – Stay Toxic
Die Gezeiten gehören uns ist ein psychologischer Deep Dive in die Beziehung zwischen den besten Freundinnen Eulabee und Maria Fabiola. In ihrem Coming-of-Age Roman erzählt Vendela…
Bones and All: Who are we to judge?
Bones and All zeigt die jungen Kannibalen Maren und Lee auf einem blutigen Roadtrip durch den Mittleren Westen der USA. In einer bizarren Mischung aus Splatterfilm und Coming-of-Age Romanze erzählt Regisseur Luca Guadagnino vom Dilemma derer, die nach einem Platz in einer Welt suchen, in der es keinen für sie gibt. Eine Rezension von Anja Keinath.
Queere Selbstdarstellung und Identität vor der Kamera
Was sagen Kleidung und Aussehen über Geschlecht und Sexualität aus? Und wie vermag Fotografie queeren Selbstausdruck festzuhalten? Das C/O Berlin stellt mit Queerness in Photography ein intimes Stück queerer Geschichte aus. Mila Velichkova hat sich die Ausstellung angeschaut.