Obsessed mit „Obsession“
Schon vor dem deutschen Kinostart drehte der am 25. Juni veröffentlichte Film „Obsession“ in den sozialen Medien seine Runden. Jasmin Pflugradt hat sich ins Kino locken und mit Begeisterung gruseln lassen.
Schon vor dem deutschen Kinostart drehte der am 25. Juni veröffentlichte Film „Obsession“ in den sozialen Medien seine Runden. Jasmin Pflugradt hat sich ins Kino locken und mit Begeisterung gruseln lassen.
Was bedeutet es, abwesend zu sein? Und kann etwas durch Erinnerungen, Spuren und Geschichten gegenwärtig bleiben, selbst wenn es physisch nicht mehr da ist? Eine Rezension von Elizabeth Khutashvili.
„Sollte eine Filmadaption einem Klassiker gerecht werden?“ fragt sich unsere Autorin, Juliania Bumazhnova, nachdem sie zuerst das Buch Sturmhöhe las und dann den Film “Wuthering Heights” sah. Nein, schließt sie, auch wenn es weh tut.
Wenn ein Film mit den Worten „Wir sind ziemlich naiv, uns wird immer erst zu spät bewusst, dass wir Angst haben sollten“ anfängt, liegt die Schlussfolgerung nahe, man befinde sich in den ersten Minuten eines Action- oder Horrorfilms. Stattdessen ist Greta Kluge auf eine zutiefst mitreißende Dokumentation über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine gestoßen: Cuba & Alaska von Regisseur Yegor Troyanovsky.
Mit dem ersten Akkord in C-Dur, den das Orchester spielt, sitzt unsere Autorin Greta Kluge, nicht mehr in der Staatsoper unter den Linden, sondern vor einer weltpolitischen Bühne. Mit einem Crescendo schmettert die Staatskapelle Berlin unter der Leitung des Gastdirigenten Tomáš Netopil das Publikum in die Handlung von Madama Butterfly, die sinnbildlich für alles stehen könnte, was gerade in der globalen Politik schiefläuft.
Was bedeutet kafkaesk für euch? Unergründlichkeit, Absurdität, vielleicht sogar Bedrohlichkeit? Lynn Dawid findet diese Begriffe in zwei Neuinszenierungen von Kafkas Werk wieder und empfiehlt sie nicht nur alteingesessenen Kafka-Fans, sondern auch den Studis, die sich einfach ein bisschen in herbstliche Stimmung bringen wollen.
Bereits zum 22. Mal fanden die Linken Buchtage im Kreuzberger Mehringhof statt. Mit auf dem Programm: eine Lesung von Rike van Kleef, die ihr Debut-Sachbuch Billige Plätze über die männerdominierte Musikbranche vorstellte. Ein Bericht von Madlen Mink.
Am 19. Februar, genau fünf Jahre nach dem Attentat in Hanau, fand am Deutschen Theater die Premiere von “Jugend ohne Gott” statt – ein Stück, teilweise basierend auf einem Roman von vor 100 Jahren, dessen Fragen nach Widerstand und Verantwortung heute aber wichtiger denn je scheinen. Eine Rezension von Emma Mehl.
Irgendwo wird in jedem Großraumbüro Kuchen verzehrt und die Farbe Grau getragen. Neben Office-Romantik behandeln Olga Hohmann und Chiara Marcassa in ihrem neuen Buch „Stressed Desserts” die Leiden und Kuriositäten weiblicher* Arbeitskraft. Eine Rezension von Pauline Roßbach.
Was die beiden miteinander zu tun haben, erklärt Liv Strömquist in ihrer neuen Graphic Novel „Das Orakel spricht”. Eine Rezension von Emma Mehl.